Diät, die keine ist.

Wer das Wort „Diät“ hört, verbindet damit automatisch massive Einschränkungen, Verzicht und geschmackloses, eintöniges Essen – entweder zum Zweck des Abnehmens oder bei Krankheit – in jedem Fall aber Unangenehmes.
Tatsächlich bedeutet diaeta (lat.)  ursprünglich „Einschränkung, Beschränkung“.

In der modernen Diätetik haben sich entscheidende Weiterentwicklungen ereignet: Diätische Verbote aufgrund einseitiger Betrachtungsweise werden heute weitgehend abgelöst durch Empfehlungen zu vernunftgesteuerten Ernährungsgewohnheiten, die dann gar nicht mehr „Diät“ nach dem herkömmlichen Verständnis genannt werden müssen.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen (z.B. schwere Nierenkrankheiten, Zöliakie als chronische Dünndarmerkrankung oder bei Lebensmittelallergien) gleichen heutige Diätvorschriften Empfehlungen für eine gesunde, ausgewogene und vollwertige Ernährung.

Bei entsprechenden fachlichen Kenntnissen ist es wie im Sonnenhof möglich, eine auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Bewohner abgestimmte Ernährung anzubieten, so z.B.

•    Reduktionskost
•    Schonkost
•    Vegetarische Küche u.v.m.

ohne dabei den Verzicht auf den Genuss am Essen verlangen zu müssen.


Ingrid Kickmaier, Klinische Diätassistentin





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